Vier neue Mitglieder hat der Ministerrat am Dienstag für den österreichischen Wissenschaftsrat bestellt. Dies teilte Wissenschaftsminister Johannes Hahn in einer Aussendung mit. Neben Rainer Blatt wurden die Juristin Irena Lipowicz von der Universtität Warschau, der Soziologe Manfred Prisching von der Universität Graz und die Betriebswirtin Andrea Schenker-Wicki von der Universität Zürich für sechs Jahre in dieses zentrale Beratungsgremium berufen. Die bisherigen Mitglieder Jürgen Mittelstrass, Walter Berka, Herbert Mang und Margret Wintermantel wurden wiederbestellt. Bis 2012 sind außerdem Lorenz Fritz, Horst F. Kern, Janet Ritterman und Rüdiger Wehner in dem Gremium vertreten.
Der
Österreichische Wissenschaftsrat hat zwei Hauptaufgaben: Er berät sowohl den
Bundesminister als auch die Universitäten sowie den
Nationalrat und die Landtage in Angelegenheiten der
Universitäten und allgemeinen wie speziellen Fragen der
Wissenschaftspolitik und der
Kunst. Unter Bedachtnahme
auf europäische und
internationale Entwicklungen beobachtet und analysiert der
Wissenschaftsrat das österreichische Universitäts-
und Wissenschaftssystem und erarbeitet Empfehlungen zu dessen
Weiterentwicklung. Rechtliche Grundlage dafür ist das Universitätsgesetz 2002.
