Innsbruck steht seit einigen Jahren immer wieder im Mittelpunkt des weltweiten Interesses, wenn es um neue Entwicklungen im Bereich der Quantenphysik geht. So hat Anton Zeilinger hier die ersten Teleportationen mit Photonen durchgeführt, Peter Zoller und Ignacio Cirac haben wegweisende Konzepte für zukünftige Quantencomputer präsentiert, Rudolf Grimm schuf die ersten Bose-Einstein-Kondensate aus Molekülen und Rainer Blatt gelang die erste Teleportation mit Atomen und das erste „Quantenbyte“. Dass die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik in Innsbruck stattfindet, darf als Anerkennung für die internationale Bedeutung dieser wissenschaftlichen Leistungen gelten. Über 800 Forscherinnen und Forscher sind dem Ruf nach Innsbruck gefolgt und diskutieren bis 21. Juli die aktuellen Trends in der Atomphysik. Unter ihnen sind nicht weniger als acht Nobelpreisträger, die während der Konferenz über ihre Einschätzung der neuesten Entwicklungen sprechen werden.
