Alle zwei
Jahre treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt, um die aktuellen Trends in
der Atomphysik zu diskutieren. Von 16. bis 21. Juli 2006 wird das Congress
Innsbruck die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik (ICAP) beherbergen.
Themenschwerpunkte werden unter anderem die Quanteninformationsverarbeitung,
Ultrakalte Atome und die Präzisionsspektroskopie sein. Unter den über 500
Gästen werden auch zahlreiche Nobelpreisträger sein: Norman Ramsey
(Nobelpreis 1989), William D. Philips (1997), Claude Cohen-Tannoudji (1997),
Carl E. Wieman (2001), Wolfgang Ketterle (2001) und Eric A. Cornell (2001). Ebenfalls
erwartet werden alle drei Physik-Nobelpreisträger des vergangenen Jahres:
Theodor Hänsch, John Hall und Roy Glauber. „Das Ganze wird ein großes
Physik-Fest werden, wie es Österreich noch nie gesehen hat“, freut sich
Univ.-Prof. Dr. Rainer Blatt, Leiter des Instituts für Experimentalphysik der
Universität Innsbruck und Direktor am Institut für Quantenoptik und
Quanteninformation (IQOQI). „Auch die interessierte Öffentlichkeit wird daran
teilhaben können: In speziellen Veranstaltungen werden Nobelpreisträger einen
Einblick in die faszinierende Welt der Physik geben.“
Im Vorfeld der Konferenz findet eine einwöchige Summerschool für jüngere
Wissenschaftler statt. An die Konferenz schliesst sich eine zweitägige
Fachtagung für Physik mit Ionenfallen an, ein Forschungsgebiet, das in
Innsbruck mit großem Erfolg betrieben wird. Die letzte ICAP fand 2004 in Rio de
Janeiro statt, die nächste wird 2008 in den USA abgehalten.
Konferenz-Homepage: http://www.icap2006.at
