[2006-02-14] Über 500 Physiker, darunter neun Nobelpreisträger, werden im Juli in Tirol erwartet. Im Congress Innsbruck findet die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik (ICAP) statt. Veranstaltet wird dieser überaus prestigeträchtige Kongress von den Innsbrucker Quantenphysikern um die international beachteten Professoren Rainer Blatt, Rudolf Grimm und Peter Zoller.

Alle zwei Jahre treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt, um die aktuellen Trends in der Atomphysik zu diskutieren. Von 16. bis 21. Juli 2006 wird das Congress Innsbruck die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik (ICAP) beherbergen. Themenschwerpunkte werden unter anderem die Quanteninformationsverarbeitung, Ultrakalte Atome und die Präzisionsspektroskopie sein. Unter den über 500 Gästen werden auch zahlreiche Nobelpreisträger sein: Norman Ramsey (Nobelpreis 1989), William D. Philips (1997), Claude Cohen-Tannoudji (1997), Carl E. Wieman (2001), Wolfgang Ketterle (2001) und Eric A. Cornell (2001). Ebenfalls erwartet werden alle drei Physik-Nobelpreisträger des vergangenen Jahres: Theodor Hänsch, John Hall und Roy Glauber. „Das Ganze wird ein großes Physik-Fest werden, wie es Österreich noch nie gesehen hat“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Rainer Blatt, Leiter des Instituts für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI). „Auch die interessierte Öffentlichkeit wird daran teilhaben können: In speziellen Veranstaltungen werden Nobelpreisträger einen Einblick in die faszinierende Welt der Physik geben.“

Im Vorfeld der Konferenz findet eine einwöchige Summerschool für jüngere Wissenschaftler statt. An die Konferenz schliesst sich eine zweitägige Fachtagung für Physik mit Ionenfallen an, ein Forschungsgebiet, das in Innsbruck mit großem Erfolg betrieben wird. Die letzte ICAP fand 2004 in Rio de Janeiro statt, die nächste wird 2008 in den USA abgehalten.

Konferenz-Homepage: http://www.icap2006.at

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