[2007-06-28] Zum ersten Mal hat die Tiroler Industriellenvereinigung den „Industriepreis für Lehrerinnen und Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer“ vergeben. In einem aufwändigen Juryverfahren, an dem auch Prof. Rainer Blatt teilgenommen hat, wurde Dipl.-Päd. Christian Pirchmoser von der Hauptschule Ebbs zum Sieger gekürt.

Im Schuljahr 2006/2007 hat die IV Tirol zum ersten Mal einen „Industriepreis für Lehrerinnen und Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer“ ausgeschrieben. Bei diesem Industrie-Projekt in Kooperation mit dem Landesrat für Bildung und Kultur, Dr. Erwin Koler, sowie dem Landesschulrat für Tirol ging es um die Auszeichnung jener Persönlichkeit aus dem Kreise der Tiroler Lehrerschaft, der es in besonderer Weise nachhaltig gelingt, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für naturwissenschaftliche Fächer – Mathematik, Physik oder Chemie – zu vermitteln. Die Jury hat die eingegangenen Vorschläge geprüft und in einem aufwändigen Verfahren den Sieger ermittelt. 5 Kandidaten wurden in die engere Wahl genommen: Horst Karrer von der HBLA für wirtschaftliche Berufe Kufstein, Prof. Dr. Otto Licha vom Bundesrealgymnasium Adolf Pichler Platz, Dipl. Päd. Christian Pirchmoser von der Hauptschule Ebbs, Dr. Michael Schwarzer vom Bundesrealgymnasium Reutte und Mag. Dr. Helmuth Wachtler vom Bundesrealgymnasium und BORG Landeck. Am Mittwoch wurde im ORF Landesstudio in Innsbruck der Sieger gekürt, Dipl. Päd. Christian Pirchmoser. Der Physik- und Mathematik-Lehrer darf sich über einen Preisscheck in der Höhe von 5.000 Euro freuen.

Neugier und Interesse für Technik und Naturwissenschaften wecken

Die IV Tirol sieht es als ihre Aufgabe, junge Menschen davon zu überzeugen, dass naturwissenschaftliche und technische Bildung nicht nur gute Voraussetzungen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, sondern auch für Fortschritt, Wachstum und Wohlstand in Tirol. Tiroler Industriepräsidenten Dr. Oswald Mayr dazu: „Tirol hatte und hat eine Vielzahl von Pionieren, Entdeckern und technischen Köpfen, die uns dahin geführt haben, wo wir heute stehen. Solche Menschen brauchen wir auch für die Zukunft, denn naturwissenschaftlich gut ausgebildete Menschen bestimmen die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, Standorten und Regionen. Die Neugier und das Interesse für Technik und Naturwissenschaften müssen daher so früh wie möglich an den Schulen geweckt und bis zu den Bildungsabschlüssen hin gepflegt werden. Das ist aber nur durch Lehrerinnen und Lehrer möglich, die neben fundiertem Wissen vor allem auch die Begeisterung für diese Gegenstände selbst ausstrahlen und an die jungen Menschen weiter vermitteln können.“ Der Preis soll fortan alle zwei Jahre vergeben werden.

 

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