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Sehr kleine Objekte - Atome, Ionen, Photonen - verhalten sich oft sehr seltsam, zumindest wenn man die Maßstäbe der Alltagserfahrung anlegt. Die Quantenphysik beschäftigt sich mit diesem Verhalten und versucht so, die Natur besser zu verstehen. Dieses Wissen ist wiederum Grundlage für die Erforschung superschneller Computer oder einer absolut sicheren Verschlüsselung von Nachrichten. In einfachen Worten erklärte Prof. Briegel den physikinteressierten Jugendlichen die oft schwerverständlichen Vorgänge in der Quantenwelt und führte ihnen grundlegende technologische Anwendungen vor. So schilderte Hans Briegel etwa die Probleme der Primzahlzerlegung und der verschlüsselten Datenübertragung, ein Bereich in dem die Quantentechnologie den heute bekannten Informationstechnologien um vieles voraus ist. Nach der theoretischen Einführung konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus Innsbrucker Schulen in den Labors der Experimentalphysiker gleich direkt ein Bild von der Quantenwelt machen. Einzelne Atome durchs Mikroskop beobachten, die komplizierten Aufbauten studieren und das rote und grüne Laserlicht verfolgen - für die Jugendlichen eine unbekannte und faszinierende Welt.

Physikhochburg Innsbruck

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Vorlesungsprogramms "Junge Uni für hochtalentierte Kinder und Jugendliche" der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Verein Tiroler Talente statt. Für den Tiroler Nachwuchs bietet Innsbruck die besten Möglichkeiten, gilt der Standort doch international als eine der Physikhochburgen. Gerade die Quantenphysik verzeichnete hier in den letzten Jahren sensationelle Erfolge. Der Spezialforschungsbereich des Wissenschaftsfonds (FWF) und das unlängst eingerichtete Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) stärken Innsbrucks Rolle in diesem zukunftsweisenden Wissenschaftsbereich. Manch einer der physikinteressierten Jugendlichen wird vielleicht einmal hier eine große Wissenschaftlerkarriere starten.

 

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