
Die Forschungsgruppe von Arthur Christianen untersucht das Zusammenspiel von Wenig- und Vielteilchenphysik in Quantensystemen. Das übergeordnete Ziel ist es, zu verstehen, wie mikroskopische Wechselwirkungen zu kollektiven Phänomenen führen. Besonders interessiert sich die Gruppe für Situationen, in denen bereits wenige miteinander wechselwirkende Teilchen bemerkenswerte Eigenschaften zeigen, und wie sich diese verändern, wenn sie Teil eines größeren Quantensystems werden. Die Forschung umfasst experimentelle Plattformen wie ultrakalte Atom- und Molekülgase sowie zweidimensionale Halbleiter, wobei Fragestellungen mit direktem Bezug zu Experimenten im Mittelpunkt stehen. Der theoretische Ansatz verbindet Methoden der Streutheorie und Quantenchemie mit Variationsmethoden der Quantenvielteilchenphysik.
Zur Forschungsgruppe: "Wenig- und Vielteilchen-Quantenphysik"