
Österreich ist auf der internationalen Landkarte der Quantenphysik ein echter Hotspot. Zum Abschluss des UNESCO-Jahres zu 100 Jahren Quantentheorie feierte die österreichische Physik-Community die Errungenschaften der hiesigen Forschung und lud die Öffentlichkeit zur Feier ins Wiener Rathaus ein unter dem Motto „Willkommen Quantenwelt“.

Der theoretische Physiker Francesco Cesa und der Experimentalphysiker Peng Yin sind die neuen IQOQI-Postdoc-Preis-Stipendiaten. Beide arbeiten an Atom-Arrays aus zwei unterschiedlichen Elementen, einer vielversprechenden Technologie, die in Innsbruck von Hannes Pichler und Hannes Bernien in den letzten Jahren etabliert wurde.

Suprafestkörper sind fest und supraflüssig zugleich. Werden sie in Rotation versetzt, zeigen sie ein überraschendes Phänomen: Ein Innsbrucker Forschungsteam hat entdeckt, wie sich die Bewegungen kristalliner Strukturen in der Supraflüssigkeit beim Auftreten von Quantenwirbeln synchronisieren. Diese Entdeckung liefert neue Einblicke in die grundlegenden Eigenschaften von Quantensystemen.

Quantenphysiker Peter Zoller ist einer von weltweit 405 Wissenschaftler:innen aus allen Disziplinen, die über einen langen Zeitraum hinweg außergewöhnlich häufig zitiert wurden. Der schon vielfach geehrte Forscher wurde kürzlich auch mit dem Preis der Königlichen Akademie Belgiens und der Benjamin-Lee-Professur in Südkorea ausgezeichnet.