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Foto: IQOQI/Knabl

In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe von Markus Greiner an der Harvard University hat das Team um Francesca Ferlaino in Innsbruck kürzlich neue Experimente mit ultrakalten Erbiumatomen vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von Technikern des IQOQI.

Anne Hèbert und Susannah Dickerson aus der Arbeitsgruppe von Markus Greiner an der Harvard University waren im April am IQOQI Innsbruck zu Gast. Gemeinsam mit Albert Frisch und Philipp Ilzhöfer aus der Gruppe um Francesca Ferlaino und Mitarbeitern der mechanischen Werkstätte haben sie zwei sogenannte Zeeman-Slower gebaut. Diese bestehen aus einer Ultrahochvakuum-Röhre und dienen dazu, Atome, die aus einem Hochtemperaturofen kommen, stark abzubremsen. Im Experiment wird die longitudinale Geschwindigkeit der Erbiumatome von über 370 m/s auf weniger als 5 m/s reduziert. „Dies geschieht durch Streuung von entgegenlaufenden Photonen aus einem resonanten Laserstrahl. Um die Photonen in Resonanz mit dem atomaren Übergang zu halten, ist ein genau definiertes Magnetfeld notwendig“, erklärt Albert Frisch. Dieses Magnetfeld wird durch Spulen erzeugt, die auf das Vakuumrohr aufgewickelt werden. Die beiden Zeeman-Slower kommen nun in neuen Experimenten mit ultrakalten Erbiumatomen in Innsbruck und an der Harvard University zum Einsatz.

 

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