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Foto: IQOQI

Seit Anfang Juni verstärkt Hannes Pichler als Junior Research Director das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck und ist gleichzeitig als Professor am Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck tätig. Am vergangenen Freitag wurde der Theoretische Physiker offiziell am IQOQI willkommen geheißen.

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Eine fermionische Kaliumwolke, links ohne Wechselwirkung und rechts in Wechselwirkung mit Dysprosium.

Wissenschaftler beobachten im Labor Wolken aus extrem stark abgekühlten Atomen, um virtuell in das Innere eines Neutronensterns einzutauchen oder an den Beginn des Universums zurückzukehren. Denn spezielle Quantengase zeigen ähnliche physikalische Eigenschaften. Ein Team um Rudolf Grimm hat nun das erste stabile gemischte Fermi-Gas aus unterschiedlich schweren Elementen erzeugt und will damit neue superfluide Zustände beobachten.

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Peter Zoller und Ignacio Cirac (Fotos: Munich Center for Quantum Science and Technology/Christoph Lackner)

Mit einem Beitrag würdigte die Fachzeitschrift Nature Review Physics gestern den Beginn der experimentellen Entwicklung des Quantencomputers vor 25 Jahren. Im Mai 1995 veröffentlichen Ignacio Cirac und Peter Zoller ein umfassendes Konzept für den Bau eines Quantencomputers mit gefangenen Ionen. Der Artikel begründete ein neues Forschungsfeld, das von der Innsbrucker Quantenphysik in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt wurde.

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IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Topologische Materialien ziehen derzeit großes Interesse auf sich und könnten die Basis für eine neue Ära in der Materialentwicklung bilden. Physiker um Andreas Elben, Jinlong Yu, Peter Zoller und Benoit Vermersch präsentieren nun in der Fachzeitschrift Science Advances ein neues Messverfahren, mit dem sogenannte topologische Invarianten auf unterschiedlichen experimentellen Plattformen identifiziert und charakterisiert werden können.

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Illustration: Carlos Sánchez Muñoz

Die meisten Quantenexperimente werden heute mit Hilfe von Licht kontrolliert, so auch in der Nanomechanik, wo winzige Teilchen mit elektromagnetischen Feldern so stark abgekühlt werden, dass sie Quanteneigenschaften zeigen. Nun schlagen Innsbrucker Physiker um Oriol Romero-Isart vor, Mikropartikel stattdessen mit Schallwellen zu kühlen.

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