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Ein mehrstufiger Korrekturprozess sorgt im Quantencomputer für fehlerfreies Rechnen. (Grafik: Harald Ritsch)

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

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Christine Muschik (Foto: M.R.Knabl)

Mit Quantentechnologien lassen sich Rechen- und Messaufgaben lösen, die über das hinausgehen, was klassische Techniken leisten können. Allerdings ist es eine schwierige und knifflige Aufgabe, Quantenzustände vor dem Einfluss von Fehlern zu schützen.

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Francesca Ferlaino und Wolfgang Lechner

Francesca Ferlaino erhält für die Erschließung des neuen Forschungsbereichs der dipolaren Quantengase heute den Erwin Schrödinger Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Wolfgang Lechner wird für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Quantenoptik, insbesondere zur Quantum Annealing Architecture, mit dem Hans und Walter Thirring-Preis ausgezeichnet.

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Francesca Ferlaino (Foto: Martin Vandory)

Die Quantenphysikerin Francesca Ferlaino erhält in dieser Woche den Antonio-Feltrinelli-Nachwuchspreis in Physik. Diese mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird heuer erstmals vergeben und geht an italienische Gelehrte unter 40 Jahren, die in ihrem Fach außergewöhnliche und international beachtete Erfolge erzielt haben.

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M. R. Knabl

Quanteneigenschaften lassen Nanomagnete über einem statischen Magnetfeld schweben, obwohl das laut dem klassischen Earnshaw-Theorem eigentlich unmöglich ist. Das zeigen Innsbrucker Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart in zwei aktuellen Arbeiten. Verantwortlich dafür ist der Drehimpuls von Elektronen, aus dem auch der Magnetismus entspringt.

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