
Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Hannes Pichler beschäftigt sich mit quantenoptischen Systemen, Quanten-Vielteilchenphysik und Quanteninformation. Ziel der Gruppe ist es, die theoretischen Grundlagen für Experimente der nächsten Generation in der Quantenwissenschaft und -technologie zu schaffen, oft in enger Zusammenarbeit mit experimentellen Teams. Die Hauptforschungsinteressen konzentrieren sich auf die Entwicklung der theoretischen Werkzeuge, um Quanten-Vielkörpersysteme zu verstehen und zu beschreiben, Protokolle zu ihrer Manipulation und Untersuchung vorzuschlagen und Anwendungen zu entwickeln, die Quanten-Vielkörpereffekte ausnutzen.
Zur Forschungsgruppe: "Quantenoptik und Vielteilchenphysik"

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Torsten Zache forscht im Bereich der Theoretischen Quantensimulation an der Schnittstelle zwischen Quanteninformation, kondensierter Materie und Hochenergiephysik. Dabei liegt der Fokus auf fundamentalen Fragestellungen, die mit herkömmlichen perturbativen Methoden und klassischen Computersimulationen nicht beantwortet werden können, so zum Beispiel das Verhalten stark korrelierter Quanten-Vielteilchensysteme fernab des Gleichgewichts. Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung von Quanten-Algorithmen zur Simulation von Quantenfeldtheorien---sowohl für analoge Quantensimulatoren basierend auf gefangenen Ionen oder neutralen Atomen, als auch für universelle Quantencomputer. Dabei nutzen wir eine Reihe von analytischen und numerischen Methoden, und arbeiten oft in engem Kontakt mit Experimentatoren.